Die 8. Regelklassen zu Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ende März machten sich unsere drei achten Regelklassen auf den Weg nach Dachau. Was im GPG-Unterricht oft abstrakt in Jahreszahlen und Buchseiten erscheint, wurde an diesem Tag durch die direkte Begegnung mit dem historischen Ort greifbar.

Ein wichtiger Teil des Lehrplans

Der Besuch einer Gedenkstätte ist fester Bestandteil des bayerischen Lehrplans für die Mittelschule. In der 8. Jahrgangsstufe setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Doch kein Schulbuch kann das Gefühl ersetzen, das entsteht, wenn man durch das schmiedeeiserne Tor mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ tritt.

Warum wir uns erinnern

Dachau war das erste dauerhafte Konzentrationslager der Nationalsozialisten und diente als „Modell“ für alle späteren Lager. Die Schüler erfuhren während der Führungen von den grausamen Lebensbedingungen, der systematischen Entmenschlichung und dem Schicksal der Häftlinge. Diese geschichtliche Wichtigkeit zu verstehen, ist entscheidend, um die Entstehung von Diktaturen und das Leid, das sie verursachen, nachvollziehen zu können.

„Wer die Geschichte vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Bezug zur Gegenwart: Wachsam bleiben

Der Besuch in Dachau ist weit mehr als nur ein Rückblick in die Vergangenheit. In Zeiten, in denen Ausgrenzung, Extremismus und Intoleranz weltweit wieder zunehmen, ist die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte aktueller denn je. Unsere Schülerinnen und Schüler lernten vor Ort, wie wichtig Zivilcourage, demokratische Werte und der Schutz der Menschenwürde sind.